Samsung Galaxy Note: Ein Smartphone, das ein Tablet sein will

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Der Display-Gigant Dell Streak 5 war bislang das absolute Ende der Fahnenstange – die Abgrenzung zu den bei 7 Zoll beginnenden Tablet-PCs. Doch das ist nun Geschichte. Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung hat mit seinem Galaxy Note diese Grenze überschritten und ein Android-Smartphone mit der unglaublichen Display-Größe von 5,3 Zoll vorgestellt. Auch die Auflösung in Höhe von 800 x 1.280 Pixeln und die Pixeldichte in Höhe von 285ppi sind beeindruckend.

Wie das Unternehmen selbstbewusst verkündet, handle es sich beim Samsung Galaxy Note um „einen neuen Typ von Smartphone“ – und wahrlich: Dieses Gerät wird sich wohl niemand mehr ans Ohr halten, um zu telefonieren. Es sei denn, er möchte sehr, sehr lächerlich aussehen. Auch eine Unterbringung in der Hosentasche dürfte damit ausscheiden, denn das neue Gerät besitzt mit 146 x 83 x 10 Millimetern geradezu enorme Abmessungen, über das Gewicht schweigt sich Samsung klugerweise aus.

Dafür bietet das Riesen-Handy aber auch jede Menge Platz für die allerbeste Ausrüstung. Denn nicht nur der Touchscreen kann beeindrucken. Im Inneren arbeitet zum Beispiel ein 1,4 GHz schneller Dual-Core-Prozessor, der Bildschirm arbeitet selbstverständlich mit der Super-AMOLED-Technologie und Datenverbindungen können dank HSPA+ mit geradezu rasend schnellen 21 MBit/s erfolgen. Ferner gibt es WLAN 802.11n, WiFi Direct, eine 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitzlicht und 1080p-HD-Videofähigkeit, eine 2-Megapixel-Frontkamera für die Videotelefonie, GPS und natürlich einen ausgereiften MP3-Player zu Bestaunen. Als Speicherplatz stehen dem Anwender je nach Ausführung satte 16 oder 32 Gigabyte zur Verfügung, die noch einmal via microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte ergänzt werden können.

Kein Wunder, das bei so „viel Smartphone“ auch ein angemessen großer Akku her muss. Mit seinen 2.500 mAh Nennladung sprengt derjenige des Samsung Galaxy Note aber alles bisher bei Handys gesehene. Es wird ausgesprochen interessant zu sehen sein, welche Nutzungszeiten sich daraus ergeben. Und noch etwas soll am Galaxy Note neu sein: Das Gerät kann mit einem speziell für kapazitive Displays entwickelten Stift bedient werden und soll dadurch ähnlich wie HTCs Scribe-Technologie eine neue Bedienlogik erlauben. Ob dies auch eine Handschrifterkennung umfasst, ist noch unbekannt. Ebenfalls unbekannt ist, wann der Riese auf den Markt kommen wird – und zu welchem (sicherlich enormen) Preis.

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3 Kommentare »
#1 NEOecher 02.12.2011 16:26

Ohje. Hoffentlich orientiert sich kein Interessent an ihrer Meinung. Der 2. Absatz klingt, als hätten sie das Telefon nie in der Hand gehabt.

1. Es hat mich noch niemand ausgelacht, wenn ich das Teil am Ohr hatte. (Mag mit meiner Körpergröße von 2m zusammenhängen – sollten sie nur 1,60 messen, kann ich mir vorstellen das es etwas komisch, aber lange nicht lächerlich wirkt.)

2. Das Telefon ist zwar groß, passt aber dank der geringen Breite ohne Probleme in jede meiner Jeanstaschen.

Das nur mal zum ihrem zweiten Absatz…

#2 Janko 02.12.2011 17:59

Ein kurzer Blick auf das Datum des Artikels hätte offenbart, dass es sich um einen Vorabbericht handelt. Denn zu diesem Zeitpunkt war das Samsung Galaxy Note noch gar nicht im Handel. Testberichte.de testet nicht selbst, sondern veröffentlicht die Testberichte renommierter Branchenmedien und ergänzt sie in diesem Blog um Vorabberichte zu interessanten Produkten, die es in Folge zu beobachten lohnt.

Indes wurde das Gerät von der Redaktion später ausführlich in Augenschein genommen und dabei hat sich “Absatz 2″ sogar noch einmal bestätigt. Natürlich ist dies subjektives Empfinden, aber 83 Millimeter sind unserer Ansicht nach sicherlich keine “geringe Breite”. Die größeren Smartphones maßen bislang 65 bis 67 Millimeter (DROID RAZR, Sensation XL).

Das Galaxy Note hat aber andere Baustellen, die noch mehr stören. Darunter die zumindest zum Zeitpunkt der IFA 2011 noch sehr fragwürdige Implementierung der Handschrifterkennung.

vgl. http://telefon.testberichte.de/2011/09/06/samsung-galaxy-note-langatmige-handschrifterkennung/

#3 Mike Z. 05.12.2011 09:05

Lasst dem Fanboy doch sein teures Spielzeug. Altbekanntes Phänomen: Wer teuer Geld für Elektronik ausgibt MUSS davon überzeugt sein, dass es das Tollste und Beste ist, um nicht über die enorme Ausgabe ins Grübeln zu kommen. Und da wird da schon ein Hauch Kritik als Ehrverletzung empfunden.

Nur um das Klarzustellen: Das Samsung Galaxy Note ist ein tolles Smartphone. Aber es ist mit Sicherheit NICHT “schmal”. Das Ding ist eine Wuchtbrumme und passt bei mir nicht in normale Hosentaschen, ohne dass es wirklich angeberische Beulen gibt (obwohl, kann ja mancher auch beabsichtigen ;) ).

Und wenn ich telen will, dann geschieht das mit Headset. Am Ohr sieht es selbst für mich als Besitzer unglaublich blöd aus. Aber dafür ist es ja auch nicht primär da. Ich nutze es in der Tat als Tablet-Crossover und spare mir so ein Gerät.

Schade nur, dass in der Tat die Handscherifterkennung so lahmt. Ich hoffe da noch auf ein Update.

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