Vodafone liefert versehentlich verseuchte Speicherkarten aus

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Zunächst hatte alles nur nach einem schlechten Werbegag eines Antiviren-Entwicklers ausgesehen. Denn ausgerechnet eine Angestellte des Antiviren-Experten Panda Security hatte ein HTC Magic bei Vodafone erworben und anschließend Alarm geschlagen: Beim Anschließen des Handys an den PC hätten – natürlich hauseigene – Virenscanner den Mariposa-Bot, den Conficker-Wurm und einen Passwortspion entdeckt. Doch nur kurze Zeit später entdeckte auch ein Mitarbeiter eines anderen spanischen IT-Unternehmens diese Viren auf der Speicherkarte seines Handys.

Mittlerweile musste auch Vodafone zugeben, dass es sich keinesfalls um die propagierten mysteriösen Einzelfälle handelt, von denen anfangs gesprochen wurde. Inzwischen wurden in ganz Spanien 3.000 Kunden ermittelt, die betroffen sind. Sie sollen nun neue SD-Karten, die Antivirus-Software von Panda und eine Anleitung zum Entfernen der Viren vom PC erhalten. Denn auch wenn die Viren für die Handys vollkommen ungefährlich sind: Via USB-Verbindung gelangen diese auf den PC und werden dann dort aktiv.

Natürlich weist Vodafone auch alle Schuld von sich: Die Speicherkarten stammten von einem Zulieferer. Warum man bei Vodafone diese Karten aber nicht ganz einfach routinemäßig auf Viren überprüft hat, bleibt dabei offen. Immerhin: Noch geht der Mobilfunker davon aus, das nur Kunden in Spanien betroffen sind…

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