Grund dafür sei ein neuartiges Material mit dem mysteriösen Namen Quantum Dots, das Angaben des Unternehmens zufolge viermal bessere Fotos erzeuge als herkömmliche Kamera-Chips auf Basis von Silizium. Zwar werde auch bei dem Produkt von InVisage noch Silizium benutzt, wesentlich sei aber eine Schicht auf Nanopartikeln, welche zwischen 90 und 95 Prozent des einfallenden Lichts absorbiere. Dies ermögliche Bilder mit hoher Lichtdynamik und niedrigem Rauschen – ein insbesondere aufgrund der winzigen Kameralinsen bei Handys häufig anzutreffendes Problem.
Zum Vergleich: Herkömmliche Kameras setzen nur rund 25 Prozent des einfallenden Lichts in Bildinformationen um, was bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen schnell ein elektronisches Nachberechnen der fehlenden Informationen notwendig macht. Dies wiederum sorgt für das bekannte und gefürchtete Bildrauschen sowie Unschärfen. Das Praktische an der Erfindung von InVisage: Der neue Chip soll nicht mehr kosten als die derzeit verwendeten Exemplare und schon ab dem vierten Quartal 2010 lieferbar sein.
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