IPCom lenkt ein: UMTS-Patentstreit mit Nokia beendet

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Die in München ansässige IPCom hatte 2007 die betroffenen Patente vom Autozulieferer Bosch gekauft. Sie kommen in allen Mobiltelefonen zum Einsatz, die den Mobilfunkstandard UMTS verwenden. Als die Technologie zum weltweiten Standard gereift war, hatte sich bereits Bosch bereit erklärt, die Nutzungsrechte an der Technologie zu fairen Preisen abzugeben. Daran hatte sich IPCom allerdings nicht gebunden gesehen und ausgesprochen hohe Lizenzgebühren verlangt.

Durch das Ende des Rechtsstreits mit Nokia dürfte auch der Konflikt mit dem Smartphone-Hersteller HTC bald beigelegt werden. Dieser hatte einen Verkaufsstopp seiner UMTS-Handys in Deutschland im Mai 2009 nur vorläufig abwenden können, indem er eine Sicherheitsleistung in Hohe von 7,5 Millionen Euro bei Gerichte hinterlegte. Vermutlich dürfte IPCom nach der Einigung mit Nokia auf Basis dieses Beschlusses nun auch mit HTC übereinkommen.

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