Kopfhörer mit Augenbewegungen steuern

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Wie dies genau funktioniert, habe das Unternehmen bei einer Live-Demonstration auf der Messe CEATEC 2009 in Japan demonstriert. Hierbei hätte eine Augenbewegung von rechts nach links den MP3-Player des Handys eingeschaltet, zwei kurz aufeinanderfolgende Bewegungen zur rechten Seite wiederum hätten den Player zum nächsten Lied weiterspringen lassen. Habe der Vorführende dagegen eine Augenbewegung im Uhrzeigersinn gemacht, sei die Lautstärke erhöht worden; die Bewegung in die Gegenrichtung habe die Lautstärke gedimmt.

Dem Bericht zufolge arbeitet NTT DoCoMo bereits seit drei Jahren an der Entwicklung des Systems. Zur Marktreife sei es aber noch einige Zeit hin. Grund sei, dass die verwendeten Elektroden noch verfeinert und die Befehle klarer definiert werden müssten. Ziel sei es, nur Augenbewegungen zu verwenden, die im Alltag eigentlich nicht zur Anwendung kämen.

Und bei all dem sollte eins nicht vergessen werden: Sehr viele Augenbewegungen ermüden das Auge schnell und können sogar störend wirken. Das kann jeder selbst ausprobieren, indem er seinen Augapfel ein paar Mal rotieren lässt… Ob das System daher tatsächlich so zukunftsträchtig ist? Was denken Sie?

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