Japan prescht vor: NTT DoCoMo will 2G bereits 2012 abschalten

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NTT DoCoMo macht damit vor, was auf längere Sicht wohl weltweit für die Mobilfunkanbieter gelten dürfte: Die GSM-Technologie hat ihren Zenit überschritten und wird nach und nach überflüssig. Probleme dürfte der Übergang zumindest in Japan kaum aufwerfen: 90 Prozent der Kunden von NTT DoCoMo nutzen dem Bericht zufolge bereits ein UMTS-Handy, der Rest der Kundschaft hat dann noch zweieinhalb Jahre Zeit, ebenfalls zu wechseln.

Das im Gegenzug aufgebaute LTE-Netz wird anfangs als reines Datennetz benutzt werden, erste Endgeräte sollen daher Datenkarten sein. Auch die ersten LTE-Handys, die für 2011 erwartet werden, sollen Telefongespräche noch per 3G/UMTS abwickeln. Nach und nach wird dann Quality of Service (QoS) zunächst ins 4G-Netz und schließlich auch in das bestehende 3G-Netz integriert werden, so dass die Telefonie wie ein Datendienst abgewickelt werden kann.

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