
Mit dem Sony Ericsson HBH-DS220 hat das japanisch-schwedische Joint-Venture ein Hybrid-Headset im Angebot, das zwar einen guten Klang bietet, aber nur wenig Komfortmerkmale vorweisen kann. Beim HBH-DS220 handelt es sich indes nicht um ein klassisches Bluetooth-Headset: Zwar überträgt es die Daten per Bluetooth-Verbindung, zwecks einer Stereo-Musikwiedergabe hängt der Empfänger aber an einem normalen Kabel-Headset mit InEar-Steckern für beide Ohren.
Dieses Konstruktionsprinzip hat mehrere Vorteile: Zum einen ist man vom Handy an sich unabhängig und muss nicht auf ein Kabel aufpassen, das die beiden Geräte miteinander verbindet, zum anderen hat der Träger kein dickes Headset am Ohr stecken sondern kann den Empfänger zum Beispiel dezent in der Jackeninnentasche verstecken. Auch der Klang bessert sich dadurch, da man an dem Headset normale Kopfhörer per 3,5mm-Klinke anschließen kann. Das sollte aber in den meisten Fällen nicht notwendig sein. Die mitgelieferten Ohrhörer des Sony Ericsson HBH-DS220 sollen vor allem bei der Gesprächsübertragung einen hervorragenden Klang abliefern. Was die Musikwiedergabe angeht, so ist das Echo auch überwiegend positiv, nur vereinzelt wird eine gewisse Basslastigkeit kritisiert.
Problematischer ist dagegen die schwache Ausstattung des Headsets. Denn dem Sony Ericsson HBH-DS220 fehlen einige Ausstattungsmerkmale, die man eigentlich von einem Headset für Telefonie und Musikübertragung schlichtweg erwartet – erst Recht bei einem Preis von rund 70 Euro. So muss der Nutzer auf eine Stummschaltungstaste ebenso verzichten wie auf einen eigenen Lautstärkeregler. Auch eine „Skip“-Funktion ist offiziell nicht vorhanden, eine Kopplung mit mehreren Endgeräten nicht möglich.
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