Handy-Technologie: Bald Dauer-GPS möglich?

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Die neue GPS-Architektur soll auf diese Weise nicht nur helfen, die Handy-Navigation auf ein stabileres Fundament zu stellen, sondern auch die Nutzung standortbezogener Dienste attraktiver zu gestalten. Die verbesserte GPS-Performance senke aber nicht nur den Strombedarf für solche Anwendungen, sondern erhöhe auch die Genauigkeit der Standortbestimmung und senke die Anfälligkeit für Störungen durch andere Funksignale.

Bisher waren die Gerätehersteller gezwungen, den GPS-Empfänger eines Mobiltelefons abzuschalten, wenn er nicht aktiv genutzt wird. Dadurch könne es zu störenden Verzögerungen kommen, wenn eine Anwendung des Handys spontan eine Standortbestimmung benötige. Denn der GPS-Empfänger müsse dann erst wieder anspringen und sich einbuchen. Der neu entwickelte GPS-Empfänger dagegen könne dauerhaft genutzt werden, um die Warmlaufphase zu überspringen.

Die SiRFaware genannte GPS-Architektur kommt laut Medienberichten mit Stromstärken von bis zu 500 Mikroampere aus. Sie sei sogar darauf ausgelegt, im Regelfall bei nur 50 bis 100 Mikroampere zu arbeiten. Im Vergleich zur Standard-Stromaufnahme von Smartphones im Stand-by-Betrieb sei dies eine sehr geringe Belastung des Akkus. Der Zeitvorteil wäre dabei ebenso spürbar wie die Stromeinsparung: Der Empfänger SiRFstarIV benötige im SiRFaware-Modus normalerweise nicht mehr als ein bis zwei Sekunden für eine Positionsbestimmung.

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