Das Telefonieren ohne Freisprechanlage während des Autofahrens ist in mittlerweile 30 europäischen Ländern verboten. Wer dennoch während der Fahrt zu seinem Handy greift, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Der ADAC hat die aktuellen Bußgelder für Verstöße gegen Handy-Verbote zusammengestellt. Demnach drohen die höchsten Bußgelder derzeit in Belgien, den Niederlanden, Norwegen, Portugal und Ungarn. In diesen Ländern wird für ein Fehlverhalten zwischen 100 und 160 Euro berechnet.
Angezogen haben die Strafen auch in Großbritannien: Bisher ähnlich zaghaft bestraft wie in Deutschland müssen „Falschtelefonierer“ künftig das Doppelte berappen. 75 Euro werden ab diesem Jahr fällig. In Griechenland wiederum ist laut ADAC nunmehr mit einer Verdopplung der Geldstrafe zu rechnen, sofern das Bußgeld nicht innerhalb von zehn Tagen bezahlt wird. Dagegen wird die Liste der Länder ohne Handy-Verbot immer kleiner: Schweden und Serbien gehören zu diesem kleinen Kreis.
Doch auch dort gilt: Wer telefonierend in einen Unfall verwickelt wird, riskiert erhebliche Bußgelder. Daher kann es eigentlich nur die Empfehlung geben, das Telefonieren beim Autofahren gänzlich zu unterlassen. Rastplätze gibt es genug – und wer will schon mehr als 100 Euro für ein einzelnes Telefonat bezahlen?

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