Palm Pre versendet heimlich Nutzerdaten an Palm

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Pikant wird das Ganze auch dadurch, dass die Geschäftsbedingungen von Palm ausdrücklich feststellen, dass das Unternehmen sich das Recht herausnimmt, alle gesammelten, persönlichen Anwenderdaten mit Dritten zu teilen. Dies sollen zwar nur direkt mit Palm assoziierte Partner sein, doch selbst dann wäre das Vorgehen aus datenschutzrechtlichen Gründen sehr bedenklich. In den USA mag das vielleicht nicht so eng gesehen werden, in Europa aber dürften viele Verbraucher wenig Lust zeigen, sich derart komplett überwachen zu lassen.

Palm freilich wiegelt ab: Das Unternehmen nehme die Privatsphäre seiner Kunden sehr ernst und ermögliche es, entsprechende Informationssammeldienste zu deaktivieren. Die betreffenden Passagen in den Geschäftsbedingungen seien für die TK-Industrie üblich und beschrieben ohnehin nur potenzielle Szenarien – um sich eine Tür offen zu halten, stets die Dienste noch weiter verbessern zu können. Dies komme zum Beispiel dann zur Anwendung, wenn jemand seine Position per Google Maps bestimmen lasse, um dem Nutzer praktische Suchergebnisse aus seiner Umgebung präsentieren zu können.

Also alles nur überflüssige Aufregung? Ganz so einfach sollte man das Thema nicht abtun – schließlich reicht der Eingriff in die Privatsphäre schon recht weit, wenn sogar protokolliert wird, wann und wie lange man Apps nutzt…

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