Verkaufsstart des Palm Pre: AT&T fürchtet iPhone-Killer

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Palm PreUnterdessen scheint der Sprint-Konkurrent AT&T zu härteren Bandagen greifen zu wollen. AT&T verkauft in den USA exklusiv das iPhone von Apple. Medienberichten zufolge soll aus internen Schulungsunterlagen hervorgehen, dass Verkäufer des Netzbetreibers mit teils fadenscheinigen Argumenten das iPhone bei Nachfragen nach dem Konkurrenzmodell verteidigen sollen. So wirbt AT&T laut diesen Berichten damit, dass das iPhone dünner und leichter sei. Das Palm Pre kann dafür aber mit kleineren Abmessungen in Höhe und Breite punkten, was natürlich nicht erwähnt wird. Auch das zusätzliche Gewicht von lächerlichen zwei Gramm dürfte den Käufer wenig interessieren.

Darüber hinaus soll der Touchscreen des iPhones mit 3,5 Zoll deutlich größer sein. Gleichwohl wird dabei verschwiegen, dass beim Palm Pre zusätzlich zum 3,1-Zoll-Display noch ein berührungsempfindlicher Bereich unter dem Touchscreen für besondere Anwendungen genutzt werden kann. Zugleich wird die physische Ausziehtastatur des Palm Pre mit der virtuellen Bildschirmtastatur des iPhones gleichgesetzt – ohne natürlich die Vorzüge von echten Tasten und einem spürbarem Druckpunkt hinzuweisen. Außerdem sei die Bedienung des Touchscreens beim Palm Pre unintuitiv – obwohl gerade dies in allen bisherigen Tests ausdrücklich gelobt wird.

iPhoneSpannend ist auch die Aussage, wonach das Palm Pre nur eingeschränkte GPS-Fähigkeiten besäße. Im Gegenzug wird aber verschwiegen, dass es bis heute keine vernünftige Navigationssoftware für das iPhone gibt. Es wird spannend zu sehen sein, welche Argumente am 8. Juni 2009 ins Feld geführt werden, wenn sehr wahrscheinlich das iPhone 4G präsentiert wird. Insofern ist natürlich auch der US-Marktstart des Palm Pre am 6. Juni 2009 kein Zufall.

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