
InEar-Stöpsel sind wahrlich nicht jedermanns Sache – viele stören sich am Fremdkörpergefühl in den Gehörgängen. Auch einfache Ohrstöpsel sind vielen zu unbequem, da deren Größe nur selten für alle Ohren geeignet ist. Das Sony Ericsson HPM-83 soll es allen recht machen: Die kleinen Kopfhörer liegen auf den Ohrmuscheln auf und werden mit einem filigranen Nackenbügel fixiert. Als Alternative zu einem massiven Muschelkopfhörer sollen sie starken Klang bieten und zugleich eine leichte und komfortable Tragweise ermöglichen, die auch nicht mit der Haarpracht oder eventuell getragenen Mützen kollidiert. Doch mit dem Klang ist das so eine Sache: Der scheint beim Sony Ericsson HPM-83 nicht sonderlich ausgeprägt zu sein.
Die meisten Anwender berichten, dass sie recht lange mit den Einstellungen ihres Equalizers experimentieren mussten, bis sie eine einigermaßen angemessene Klangwiedergabe erzielt hätten. Im Normalfall sei der Sound der Kopfhörer eher fad und dünn. Selbst mit Einstellungen wie „Megabass“ sei nur ein akzeptabler, keinesfalls aber überzeugender Bass erzielbar. Im Gegenzug seien die Höhen stets besonders schwach ausgeprägt.
Das ist schade, denn über den Sitz des Sony Ericsson HPM-83 sind sich eigentlich alle einig: Trotz der eher instabil aussehenden Konstruktion erweise sich das Headset als ausgesprochen sicher und komfortabel beim Tragen.
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