Erneute Probleme habe das Netz dabei aber nicht gezeigt – trotz der spürbaren Mehrzahl an versandten Kurznachrichten. Ganz anders am Dienstag, dem 21. April 2009: Da war gegen 16 Uhr Ortszeit bei T-Mobile nahezu das gesamte Netz zusammengebrochen. Kunden der Telekom-Tochter sowie der ebenfalls das Netz nutzenden Discounter Congstar, Simply und MaXXim mussten auf Anrufe und SMS stundenlang verzichten. Der Grund der Störung war Unternehmensangaben zufolge ein Software-Fehler im sogenannten Home Location Register (HLR). Dieses ist dafür verantwortlich, die Verbindung zwischen einer Mobilfunkstation und der spezifischen Mobilfunknummer herzustellen.
Damit hat sich wohl erneut bewiesen: Die Deutschen sind wahre Weltmeistertypen, wenn es um das Versenden der „wohl teuersten 160 Zeichen der Welt“ geht. Schließlich kosten SMS bei den Providern vielfach das Gleiche wie eine Gesprächsminute – während sie aber nur rund 1/1000 des Dateninhaltes einer Gesprächsminute haben. Die Datenübertragung per SMS ist daher zumindest derzeit eine der teuersten Datenübertragungsarten, die überhaupt existieren.
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