Urlaubsgrüße per SMS werden günstiger

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Zwar muss auch der Europäische Rat dem Vorhaben noch zustimmen, dies gilt aber nur noch als reine Formsache. Damit könnten die neuen Preisobergrenzen des Gesetzespaketes „Roaming II“ rechtzeitig zur Sommersaison 2009 in Kraft treten. Wer dann in seinen wohlverdienten Urlaub fährt und ein paar Urlaubsgrüße nach Hause senden möchte, kann sich also sehr wahrscheinlich über deutlich niedrigere Preise freuen.

Und so sieht die Regelung konkret aus: Ausgehende Telefongespräche dürfen grenzüberschreitend innerhalb der EU nicht mehr als 51,2 Cent je Minute kosten, eingehende nicht mehr als 22,6 Cent. SMS Kosten maximal 11 Cent je Stück und bei der Nutzung des mobilen Internets werden je Megabyte maximal 50 Cent in Rechnung gestellt. Diese Preise verstehen sich als Nettopreise, so dass die jeweilige Mehrwertsteuer des eigenen Landes noch aufgerechnet werden muss. SMS kosten den Endverbraucher damit künftig 13 Cent.

SMS nun im Inland vielfach teurer
Dadurch entsteht natürlich eine Situation, die ein klein wenig bizarr anmutet. Der aus Sicht der Verbraucher durchaus begrüßenswerte Eingriff der EU-Politik in die Preisstruktur der Telekomanbieter hat einen SMS-Preis erzeugt, der deutlich niedriger ist als innerhalb Deutschlands. Hierzulande zahlen Kunden mit Vertragstarifen der großen Netzbetreiber meist Preise um 19 Cent je SMS. Damit könnten die Urlaubsgrüße künftig günstiger sein als eine Inlands-SMS. Ein Blick lohnt daher auf die Discounter, die auch im Inland SMS-Preise von 10 bis 14 Cent, in seltenen Fällen auch darunter, anbieten.

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1 Kommentar »
#1 Rene 01.04.2010 15:48

Da freut man sich, dass man zur EU gehört

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