Auf der selben Veranstaltung kündigte Gröger nämlich an, das Konsortium werde wie von den Landesmedienanstalten gefordert seine Lizenzen noch bis Ende Oktober 2008 zurückgeben. Als Gründe für das Scheitern von Mobile 3.0 nannte der Verantwortliche neben den kritisierten DVB-T-Handys das Fehlen eines Runden Tischs der am Projekt Beteiligten. So wird er von teltarif.de mit den Worten zitiert, dass kein Geschäftsmodell funktionieren könne, wenn jeder nur an sich selbst denke. Die Landesmedienanstalten sollen die Lizenzrückgabe indes begrüßt und angekündigt haben, eine schnelle und unbürokratische Abwicklung der neuen Lizenzvergabe durchzuführen.
Grögers Worte sorgen indes eher für Irritierung. Ganz unabhängig davon, dass die Forderung nach einem Verbot für DVB-T-Handys in erheblichem Maße unrealistisch ist: Wie kommt jemand auf die Idee, ein Verbot zu fordern, bloß weil sein eigenes Geschäftsmodell nicht tragfähig ist? Das wäre ungefähr so, als wenn man eine beliebte Apfelsorte verbieten würde, nur um die eigenen bitter schmeckenden Früchte verkaufen zu können…

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