Denn Sony Ericsson steckt just in einer großen Umbbauphase, in der das Unternehmen für den verschärften Wettbewerb fit gemacht werden soll. Geplant sind Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro, die ab der zweiten Jahreshälfte 2009 erzielt werden sollen. Doch Sony Ericsson ist nicht nur in die Verlustzone gerutscht, auch Umsatz und der durchschnittliche Verkaufspreis je Gerät (ASP) gingen deutlich zurück. Der Umsatz brach um 10 Prozent auf 2,81 Milliarden Euro ein, der Gerätepreis um 11 Euro auf 109 Euro.
Damit liegt das für die Branche wichtige ASP zwar immer noch höher als dasjenige von Nokia, dafür konnte der finnische Konkurrent immerhin fünf Prozent mehr Geräte absetzen, während die Absatzzahlen bei Sony Ericsson stagnierten. Aber so langsam fragt man sich, wie die Gesamtbranche um 8 Prozent steigen kann, wenn mit Nokia, Sony Ericsson und Motorola die Masse der großen Hersteller nicht ansatzweise an dieses Wachstum heranreicht…
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