
Das Online-Magazin Golem hat das HTC Touch Pro einem ausführlichen Test unterzogen und zieht ein gespaltenes Fazit: So überzeuge das Smartphone hinsichtlich Vollausstattung, Akkulaufzeiten und bei der Eingabe von Texten. Die inkonsequente Bedienung aber störe das Gesamtbild.
Darin ähnle das HTC Touch Pro allen bisherigen Touch-Smartphones, denn auch hier stehe die TouchFLO-3D-Oberfläche nur in ausgewählten Bereichen zur Verfügung. Gerade in Verbindung mit Opera Mobile als Browser zaubere die Oberfläche eigentlich iPhone-Feeling herbei. Da sie aber nur als Programmstarter fungiere, fehle eine einheitliche Bedienlogik, was die Bedienung umständlich mache. Denn innerhalb vieler Windows-Mobile-Anwendungen müsse man doch wieder den Stylus zücken, da die Symbole für eine Bedienung mit dem Finger zu klein seien.
Positiv falle bei der Bedienung aber die Existenz der physischen QWERTZ-Tastatur auf. Sie lasse deutlich komfortablere Textarbeiten zu als das iPhone, da sie über klar definierte Druckpunkte und angenehm dimensionierte Tasten verfüge. So seien Texte schnell und zielsicher eingegeben.
Das HTC Touch Pro krankt also an der gleichen Inkonsequenz seiner Vorgänger. Würde die TouchFLO-3D-Oberfläche wirklich in allen Anwendungen einheitlich genutzt, könnte das Smartphone echtes iPhone-Feeling verbreiten. So aber bleibt ein gespaltenes Gefühl, wobei die QWERTZ-Tastatur zumindest für Business-Anwender dennoch den Ausschlag zugunsten des HTC Touch Pro geben dürfte.
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