Die Nutzung von Web-2.0-Angeboten wie Social Networks oder Videoportalen sei laut der bei Golem zitierten Studie zwar ebenfalls ein Punkt, werde jedoch vor allem in der Altersgruppe der 14- bis 29-jährigen wahrgenommen. Interessant ist auch, dass die Erwartungen der Werbeindustrie offenbar nicht erfüllt werden können: Denn rund 60 Prozent hätten beim Surfen bislang gar keine Werbung wahrgenommen, 31 Prozent fühlten sich dagegen von der Werbung nur gestört. Gerade einmal 9 Prozent erinnerten sich an die Werbeeinblendungen und fühlten sich durch sie nicht belästigt.
Interessant an der Meldung ist, dass mal wieder verkündet wird, es würden schon 16 Prozent der Deutschen mobil surfen – dabei ist die umgekehrte Formulierung viel treffender: Immer noch meiden offensichtlich 84 Prozent das mobile Internet vollkommen. Denn die obigen Zahlen beinhalten auch noch all jene, die allerhöchstens selten einmal ins Internet gehen. Die wirklich aktiven Nutzer lassen sich also an den Fingern einer Hand ablesen. Hauptgrund für die Abstinenz sollen vor allem die hohen Datentransferpreise der Netzbetreiber sein – und zumindest das kann man wohl so stehen lassen.
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