Ratgeber: Symbian OS / Nokia OS für Smartphones

zurück zur Übersicht

Hauptvorteil von Symbian OS ist der Umfang der bereits enthaltenen Grundausstattung und der darüber hinaus verfügbaren Zusatzprogramme. So enthält Symbian OS von Haus aus bereits zahlreiche Organizerfunktionen wie Kalender, Aufgabenverwaltung und Kontaktprofile sowie Programme für Textverarbeitung, Tabellenbearbeitung sowie einen Browser zum mobilen Surfen im Internet. Zudem sind für Symbian – bis zum Aufkommen von iOS und Android – sicherlich die meisten Zusatzapplikationen erschienen, die teils kostenpflichtig nachinstalliert werden können.

Ein Nachteil von Symbian OS ist dagegen die vergleichsweise hohe Anzahl an Handyviren und anderer Malware, die das System angreifen können. Dabei liegt die Schuld dafür weniger im System selbst als an seiner hohen Verbreitung und damit Attraktivität für Schadcode-Programmierer. Zumindest die Smartphone-Oberfläche Series S60 ist seit Version 3 aber dank der Einführung eines Zertifikatsystems erheblich sicherer geworden. Denn seitdem muss jede Installationsdatei digital signiert sein, das heißt, bei neueren Versionen von Symbian-Oberflächen kann man das Sicherheitsproblem weitgehend vernachlässigen.

Symbian Series60
Series60Series80 und Series90 fanden nur wenig Verwendung, am weitesten verbreitet ist die Oberfläche Series60, die als Basis Symbian OS Version 6.1 oder höher nutzt. Lange Zeit galt Symbian S60 als ein besonders zügiges und effektives Betriebssystem, was seine hohe Verbreitung erklärt. Doch wurde die Weiterentwicklung verschlafen. Mittlerweile gilt Symbian S60 als arg angestaubt und auch in der 5th Edition als zu leistungsschwach für moderne Touchscreen-Handys. Wichtig zu wissen ist zudem, dass die Software für Series60 5th Edition nicht abwärtskompatibel zu früheren Versionen ist.

Symbian 3
Symbian OS mit S60 5th Edition hat im Laufe des Jahres 2010 mit Symbian 3 einen Nachfolger erhalten, der wieder die notwendige Leistungsfähigkeit für moderne Smartphones besitzt. Die Entwickler haben dazu die Benutzeroberfläche entschlackt, so dass alle Anwendungen und Einstellungen ohne lange Suche in Untermenüs aufgerufen werden können und die Reaktion auf Eingaben bis zu dreimal schneller erfolgt als bei früheren Versionen. Zudem ist in Symbian 3 die Multitouch-Fähigkeit für kapazitive Touchscreens integriert, Transparenzeffekte machen die Oberfläche moderner und intuitiver.

Leider ist die Zukunft von Symbian 3 dennoch alles andere als rosig. Nokia als bislang einziger Nutzer des Betriebssystems hat angekündigt, 2012 bei seinen Highend-Handys komplett auf Windows Phone wechseln zu wollen. Zudem wurde der Name “Symbian” komplett abgeworfen – künftig soll das System als Nokia OS firmieren. Die kommende Version, ein kleineres Update, wird als Nokia Belle bezeichnet. Wahrscheinlich werden nur noch einige Mittelklasse-Smartphones damit ausgerüstet, bis sich Windows Phone plangemäß etabliert hat. Die Zukunft sieht also düster aus für das einst größte Smartphone-Betriebssystem.

Symbian UIQ
Lange Jahre wurde neben den genannten Benutzeroberflächen auch noch eine namens Symbian UIQ verwendet. Vor allem das japanisch-schwedische Joint-Venture Sony-Ericsson nutzte in seinen Smartphones UIQ. Mittlerweile ist aber auch Symbian UIQ wieder zu den Akten gelegt worden, neue Handys werden damit nicht mehr angeboten. Falls Sie sich für UIQ interessieren, haben wir einen eigenen Ratgeber für Sie hier bereitgestellt.

Stand: 01/2012

Verwandte Artikel

 
3 Kommentare »
#1 hary 28.12.2009 20:56

kennt jemand villeicht auch eine kostenlose navi sowtwear für china handys also velschungen

#2 Lern-Deutsch 02.01.2010 15:32

Aua. Wie wäre es, erst einmal Deutsch zu lernen? Wie kann man mit solchen Nicht-Fähigkeiten allen Ernstes in einem Forum posten? Nicht, dass mich das notorische Kleinschreiben noch aufregt oder der eine oder andere Fehler… aber das hier??? Da wird einem ja ganz anders. Wenn das die Sprache unserer Zukunft ist, dann geht es wirklich bergab. Unabhängig davon, dass man schon ziemlich dumm-dreist sein muss, nach Software für Fälschungen zu fragen und das eine mit dem anderen übrigens gar nichts zu tun hat, da es auf das zugrunde liegende Betriebssystem ankommt, nicht auf das Handy.

#3 Egal 09.11.2010 11:54

Armes Deutschland…Generation Doof ist also schon im Vormarsch. Das kann echt nicht wahr sein !!!

Kommentar schreiben 
Name (Nickname):*
E-Mail (wird nicht veröffentlicht):*
Website:
Summe von 1 + 3 ?:*
* Pflichtfelder Datenschutzrichtlinie