HSUPA: Highspeed-Internet auch beim Upload

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Fernziel: Uploads mit bis zu 5,8 MBit/s
Viele Unternehmen werben groß mit HSDPA als Ausstattungsmerkmal bei ihren neuen Handymodellen. Damit könne man mit gewohnter DSL-Geschwindigkeit im Internet surfen. Doch das ist buchstäblich nur die halbe Wahrheit. Denn HSDPA beschleunigt lediglich den Download von Daten, der Upload bleibt auf die bei UMTS üblichen – recht mageren – 128 kBit/s begrenzt.

HSUPA als Schwestertechnologie hingegen beschleunigt eben diesen Upload. Erst im Zusammenspiel beider Technologien kann also von Surfgeschwindigkeiten wie mit DSL gesprochen werden. Dabei sind im Test bis zu 5,8 MBit/s im Upload erreicht worden. Die tatsächliche Bandbreite liegt jedoch wie schon bei HSDPA meist deutlich darunter. T-Mobile bietet bis zu 2 MBit/s, Vodafone mittlerweile bis zu 3 MBit/s. Darüber hinaus wollte Vodafone stellenweise schon Ende 2008 auch das Maximum in Höhe von 5,8 MBit/s ermöglichen – wie weit dieses Projekt gediegen ist, wird nicht bekannt gegeben. Allerdings verkauft der Anbieter mittlerweile entsprechende UMTS-Sticks, was zumindest eine stellenweise Verfügbarkeit nahe legt.

D-Netze am besten ausgebaut
Der Netzausbau für HSUPA wird sehr unterschiedlich engagiert betrieben. Bei einigen Netzbetreibern wird er mittlerweile parallel zum HDSPA-Ausbau betrieben, bei anderen steckt er noch in den Kinderschuhen und hinkt selbst dem zögerlichen HSDPA-Ausbau hinterher. Vorreiter sind hier wie schon bei HSDPA die beiden großen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone. T-Mobile-Kunden dürfen sich hierbei besonders freuen: Das Unternehmen hat sein UMTS-Netz bereits komplett auf HSUPA aufgerüstet, Vodafone liegt dicht dahinter.

o2 dagegen plant zwar die Nachrüstung des Mobilfunknetzes, konzentriert sich aber derzeit noch auf den HSDPA-Ausbau. Angeblich sollen die Kunden am Ende dieser Ausbauphase auf Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 5,76 MBit/s zurückgreifen können – mehr also, als zumindest bisher die D-Netze ermöglichen. E-Plus wiederum will sich zunächst ausschließlich auf HSDPA konzentrieren und HSUPA gar nicht anbieten.

HSUPA-Endgeräte oft noch teuer
Endgeräte mit HSUPA-Unterstützung gibt es bislang leider primär im Highend-Segment. Doch wer das nötige Kleingeld hat, kann bereits auf so manches Handy mit HSUPA-Bschleunigung zurückgreifen. Dazu gehören nahezu alle aktuellen Smartphones jenseits der Kostenschwelle von 300 Euro. Vereinzelt tauchen nun aber auch erschwinglichere Geräte wie das HTC Tattoo oder das Nokia 6700 classic auf. Es geht also voran.

Stand: 03/2011

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