Bei Geräten ohne GPS-Funktionalität wird die Position nunmehr zudem über die Standorte der Mobilfunkmasten bestimmt, in die das Handy eingebucht ist. Diese Bestimmung ist freilich deutlich ungenauer als via GPS, weshalb noch offen ist, wie sich dieses Verfahren in der Praxis bewähren wird.
Kartenmaterial kostenlos, Navi-Nutzung nicht
Auch für die Auto-Nutzung gibt Nokia diverse Verbesserungen an. So wurde eine neue Benutzeroberfläche geschaffen, die eine schnellere Bedienung erlauben soll. Verschiedene Ansichtsmodi sind nun voreingestellt über einen Tastendruck erreichbar und die Routenplanung erlaubt auch mehrfache Zwischenstopps. Die Kartendaten stammen von Navteq und TeleAtlas und sollen 200 Länder abdecken. Die Navigations-Funktion lässt sich aber nur in rund 70 Ländern davon nutzen.
Dazu kommt, dass zwar der Download der Karten kostenlos ist, die Nutzung des Navi-Services aber Geld kostet. Wer also nicht nur seinen Standort per GPS bestimmen sondern eine Routenplanung und Echtzeit-Navigation nutzen möchte, muss regelmäßig in die Tasche greifen. Denn das Vermarktungsmodell sieht verschiedene Wochen-, Monats- und Jahreslizenzen für jeweils unterschiedlich große Regionen vor.
Nutzung nur mit ausgewählten S60-Geräten
Bislang ist die Nutzung von Nokia Maps 2.0 zudem auf ausgewählte Smartphones mit Symbian S60 3rd Edition beschränkt, darunter das N95, N95 8GB, N96, E90, 6220 Classic oder auch der 6210 Navigator. Nach und nach sollen aber mehr S60-Geräte nutzbar sein, und auch für Series-40-Handys soll die Software mittelfristig verfügbar sein.

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