Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) arbeitet derzeit offenbar bereits an einer neuen Version seines hauseigenen Betriebssystems. Einem Bericht des Online-Magazins The Boy Genius Report zufolge plant das Unternehmen für das BlackBerry OS 6.0 insbesondere Erweiterungen, welche verstärkt Privatkunden ansprechen sollen. Während im Laufe des Jahres 2010 noch der Zwischenschritt OS 5.2 geplant sei, werde wahrscheinlich 2011 die neue Version 6.0 folgen.
Das BlackBerry OS 6.0 folge dem bereits mit Modellen wie dem Storm eingeschlagenen Pfad in Richtung Privatkundenmarkt, indem es verstärkt die beliebten Business-Funktionen wie Echtzeit-Synchronisation von E-Mails und Firmendaten um Multimedia-Features ergänze. Auch werde eine stärkere Ausrichtung auf die Nutzung des mobilen Internets erfolgen. Dazu gehöre zum Beispiel die Verbesserung des in BlackBerry-Smartphones verwendeten, nativen Browsers. So werde dieser künftig schneller werden und endlich Flash-Unterstützung bieten.
Darüber hinaus werde RIM laut Engadget die Nutzung des BlackBerry Internet Service aufbohren. So solle unter anderem die Integration von Google Mail verbessert werden, indem der Status einer E-Mail (gelesen / nicht gelesen) zwischen Google und dem Smartphone synchronisiert werde. Zusätzlich werde der E-Mail-Service mehr Dateiformate unterstützen – auch bei den lesbaren Anhängen.
Der Mobilfunk-Provider congstar senkt im Rahmen einer Sonderaktion ab sofort die Grundgebühr für seinen Tarif Full Flat, der kostenlose Gespräche ins deutsche Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze beinhaltet. Anstatt wie bisher 69,99 Euro monatlich zahlen Neukunden bis zu 24 Monate lang nur noch 59,99 Euro. Über die volle Laufzeit hinweg können so Kosten in Höhe von 240 Euro eingespart werden.
Den Tarif congstar Full Flat gibt es in zwei Varianten. Bei Wahl der Variante ohne Mindestlaufzeit fällt ein einmaliger Anschlusspreis in Höhe von 25 Euro an, bei Wahl der Variante mit 24 Monaten Laufzeit entfallen diese Kosten. Dafür kann bei letzterem Tarif monatlich gekündigt werden. Die Vergünstigung auf den monatlichen Grundpreis gilt für beide Tarifversionen, wobei sie maximal für 24 Monate genutzt werden kann. Nach Ablauf dieses Zeitraums erhöht sich der Grundpreis wieder auf die regulären 69,99 Euro.
Das Sonderangebot von congstar ist bis 30. April 2010 gültig. Derzeit ist congstar somit neben dem Klassenprimus o2 o das günstigste Angebot für eine Flatrate in alle deutschen Netze. Der „Kostenairbag“ von o2 o riegelt regulär ebenfalls bei monatlichen Kosten von 60 Euro ab. Allerdings bietet der Münchener Provider ebenfalls immer mal wieder Sonderkonditionen, bei denen der Kostenairbag wie derzeit bereits ab 51 oder gar 40 Euro greift. Hier lohnt vor dem Abschluss ein tagesaktueller Vergleich. Die Mitbewerber E-Plus / BASE, T-Mobile und Vodafone haben dagegen weitaus teurere Tarife im Angebot, die meist 75 Euro und mehr kosten.
Das Online-Magazin AreaMobile hat im Internet Informationen über ein neues Nokia-Mobiltelefon ausgegraben, die derzeit noch ein Rätsel aufgeben. Denn das Magazin präsentiert ein Bild, das ursprünglich von der Nachrichtenseite tmonews.com stammt und ein Nokia 5230 Nuron zeigt. Es soll sich dabei um ein günstiges Einsteiger-Handy mit Touchscreen handeln. Seltsam ist nur, dass das auf dem Bild gezeigte Handy exakt dem Nokia 5230 XpressMusic entspricht, das bereits als günstiges Musik-Handy verkauft wird.
Laut AreaMobile soll das Nokia 5230 Nuron über einen 3,2 Zoll großen Bildschirm verfügen und per UMTS-Netz den direkten Zugriff auf den Ovi Store ermöglichen, um Musik, Spiele und sonstige Apps herunterladen zu können. Ein internes Dokument für T-Mobile UK nenne zudem als Zielgruppe „Connected Sozializers“ im Alter von 20 bis 40 Jahren – das Gerät verfüge daher auch über die derzeit üblichen Direktzugriffe auf soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Am 17. März 2010 starte in Großbritannien der Verkauf.
Das Nokia 5230 Nuron ist ein seltsames Handy: Sollte es sich tatsächlich einfach nur um ein umbenanntes Nokia 5230 XpressMusic handeln? Was ist dann der Unterschied zwischen beiden Geräten? Das Nuron wirkt ein wenig überflüssig…
Das Samsung E1130 überrascht mit einer für seine Preisklasse erstaunlich stimmigen Ausstattung. Denn eigentlich spielt das E1130 mit gerade einmal 39 Euro in der Klasse der Billigheimer und präsentiert sich äußerlich auch als solcher. Die Beschränkung auf ein einfaches 1,5-Zoll-Farbdisplay mit nur 128 x 128 Pixeln Auflösung, Dualband-Technologie und einen nicht erweiterbaren Speicher scheinen diesen ersten Eindruck zu unterstreichen.
Im Gegenzug jedoch bietet das Samsung E1130 ein paar Merkmale, wie man sie in dieser Geräteklasse ansonsten meist vermisst: Zum einen verfügt es über ein integriertes FM-Radio und kann so trotz des Verzichts auf eine MP3-Sammlung unterwegs für Unterhaltung sorgen, zum anderen ist es gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Das E1130 ist also in Wirklichkeit ein extrem günstiges Outdoor-Handy, das zudem über eine Menge Puste verfügt: Die sparsame Ausstattung und der 1.000 mAh starke Akku sorgen für eine Gesprächszeit von nicht weniger als zehn Stunden, im Stand-by-Betrieb kann das Handy sogar fast vier Wochen verharren.
Damit macht das Samsung E1130 alles richtig: Der niedrige Preis, die robuste Bauweise und die hohe Ausdauer machen das Einfach-Handy ideal als Zweit-Handy für alle Wanderer und Outdoor-Sportler. Zumindest innerhalb Zentraleuropas, wo seine Dualband-Fähigkeit ausreicht.
Das Avantalk TrexDuo gehört mit rund 25 Euro Kaufpreis wie die meisten Headsets des Anbieters zu den eher billig hergestellten Bluetooth-Headsets. Doch anders als das noch günstigere Avantalk Trex hat es ein Ausstattungsmerkmal, das sich in dieser Preisklasse eher selten findet: Es ist Multipoint-fähig, kann also mit mehreren Endgeräten verbunden werden. Laut Avantalk ist dies beim TrexDuo allerdings auf zwei Geräte gleichzeitig beschränkt. Das Pairing kann hingegen mit bis zu acht Geräten erfolgen.
An anderer Stelle sieht das Avantalk TrexDuo dagegen eher blass aus: Die Gesprächszeit des komplett aus Kunststoff bestehenden Headsets wird mit vier bis fünf Stunden angegeben – arbeitsreiche Tage werden damit also kaum überstanden werden, zumal auch die Ladezeit mit zwei Stunden nicht gerade besonders kurz ausfällt. Auch im Stand-by-Betrieb hält das Headset nur fünf Tage durch: In die Schublade legen, bei Bedarf herausnehmen und einfach drauflos telefonieren ist mit dem TrexDuo also keine Option.
Das mit 45 x 18 x 9 Millimetern und 7,5 Gramm Gewicht immerhin sehr zierliche Bluetooth-Headset besitzt also einen sehr kurzem Atem. Als günstige Alternative für das gleichzeitige Verwenden mit zwei Handys ist es sicherlich in Betracht zu ziehen, jedoch nur, wenn man kein Dauertelefonierer ist.
Wer bislang mit dem Gedanken gespielt hat, sich anstatt des kleinen Samsung S5230 Star dessen großen Bruder Samsung S5600 zuzulegen, sollte vielleicht noch ein Weilchen länger warten: Der südkoreanische Handy-Hersteller hat dessen Nachfolger, das Samsung S5620 Monte, offiziell vorgestellt. Wie erwartet übernimmt das Monte die grundlegenden Charakteristika seines Vorläufers, hat aber an diversen Stellen kleinere Verbesserungen zu bieten, die das Warten lohnenswert machen.
So verfügt das Samsung S5620 Monte über einen mit 3 Zoll etwas vergrößerten Touchscreen, der eine WQVGA-Auflösung bietet und Bilder und Videos im 16:9-Format darstellen kann. Darüber hinaus wurde die mit HSDPA und GPS für ein Mittelklasse-Modell recht üppige Ausstattung nun noch um ein WLAN-Modul ergänzt, hinzu kommen eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Gesichtserkennung, Lächel-Modus und Panorama-Modus sowie Unterstützung für Exchange ActiveSync.
Der Fokus des neuen Touchscreen-Handys liegt wie so oft bei den Mittelklasse-Handys der letzten Zeit auf Messaging und der Nutzung von sozialen Netzwerken. Daher bietet auch das Samsung S5620 Monte wieder Direktzugriffe auf Facebook, MySpace, Twitter und Bebo sowie einen vorinstallierten Multi-Messenger. Das S5620 Monte soll auf dem MWC 2010 in Barcelona gezeigt und anschließend in den Verkauf gehen. Wann es dann auch hierzulande haben ist, wurde aber noch nicht mitgeteilt.
Die Versprechungen der Chiphersteller lesen sich immer unglaublicher: NEC will nun einen Chipsatz für Handys entwickelt haben, mit dem deren Kameras auf DSLR-Qualität gehoben werden. So ermögliche der NEC CE151 Videoaufnahmen im HD-Format 1080p und Standbildaufnahmen mit einer Auflösung von nicht weniger als 13 Megapixeln. Darüber hinaus biete der Chip eine integrierte Rauschunterdrückung, um die üblichen Bildprobleme der kleinen Handy-Kamera-Optiken zu kompensieren.
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Das Online-Magazin Cellpassion hat Recht behalten: Der südkoreanische Handy-Hersteller LG Electronics hat mit dem GD880 Mini nun das nach eigenen Worten „kleinste und flachste Touchscreen-Handy mit 3,2-Zoll-Touchscreen auf dem Markt“ offiziell vorgestellt. Das Touchphone verbinde ein trendiges Design mit einer umfassenden Ausstattung an intelligenten Features. Über die tatsächlichen Abmessungen schweigt sich LG zwar aus, laut Cellpassion soll das Gerät aber nur 102 x 47,2 x 9,95 Millimeter messen.
Damit wäre das LG GD880 Mini in der Tat ein ausgesprochen zierlicher Vertreter seiner Gattung. Laut LG richte sich das Gerät denn auch an alle die Leute, welche zwar alle Annehmlichkeiten der modernen Kommunikation zu nutzen wünschten, zugleich aber kein Interesse an überladen und klobig wirkenden Mobiltelefonen hätten. In der Tat hat das GD880 Mini so einiges zu bieten: Der 3,2-Zoll-Touchscreen bedeckt nahezu die gesamte Gehäusefront von rechter zu linker Kante und ermöglicht eine Darstellung im 16:9-Format. Das Gehäuse besteht an den Seiten aus robustem Metall, die Ausstattung umfasst neben einer 5-Megapixel-Kamera mit „fortschrittlichem Autofokus“ und einem FM-Radio auch A-GPS, HSDPA und WLAN.
Ganz gemäß der Werbemaxime liegt der Schwerpunkt aber auf der Kommunikation: So bietet das LG GD880 Mini Direktzugriffe auf Social Networks wie Facebook und Twitter, zeigt Updates dieser Netzwerke direkt auf dem Homescreen und sogar sortiert nach Kontakten im Adressbuch an. So soll der Nutzer stets wissen, was welcher seiner Kontakte wo von sich gegeben hat. Das Netzwerk-Handy mit dem Style-Faktor soll ab März 2010 in den Läden erhältlich sein.
Der Internetriese Google will schon in Kürze einen eigenen Kurznachrichtendienst wie Twitter anbieten. Dies berichtet das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf informierte Personenkreise. Demnach soll der neue Nachrichtendienst in das Mailprogramm von Google integriert werden. Nutzer desselben könnten dann wie bei Twitter oder im sozialen Netzwerk Facebook ihren Kontakten Kurznachrichten zukommen lassen und umgekehrt deren Nachrichten beobachten.
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Die Veröffentlichung einer ersten Version von Windows Mobile 7 für Entwickler rückt näher, und endlich werden ein paar mehr Informationen zu dem neuen Microsoft-Betriebssystem bekannt. Medienberichten zufolge wurde gegenüber Windows Mobile 6.5 die Reaktionsgeschwindigkeit deutlich erhöht, Programme sollen künftig besser in der Benutzeroberfläche eingearbeitet sein und eher wie ein Teil des Betriebssystems wirken denn als eigenständiges Programm. Darüber hinaus werden Touchscreen-Handys endlich allesamt Multitouch-Fähigkeit nutzen können. So sind Entwurfszeichnungen von typischen Bediengesten aufgetaucht, die auch das Vergrößern von Bildschirminhalten beinhalten.
Die sicherlich erstaunlichste Neuerung soll aber die Integration einer komplexen Gestensteuerung sein. So soll man ein Windows-Mobile-7-Gerät auch ganz ohne Berührungen steuern können. Eine Kamera auf der Gerätefront, sonst für die Videotelefonie verwendet, soll dies möglich machen. Sie nehme bestimmte Bewegungen vor dem Mobiltelefon auf und setze sie in Befehle um. Voraussetzung sei allerdings eine sehr hochwertige Hardware-Ausstattung. Viele Blogs sehen mittlerweile in der Gestensteuerung den Grund für die enormen Hardware-Anforderungen, die das neue Betriebssystem mit sich bringt. Als einziges Windows-Mobile-Gerät erfüllt bislang das HTC HD2 diese Anforderung, gleichwohl steht ein WM-7-Upgrade für das Smartphone noch in den Sternen.
Es könnte ohnehin noch dauern, bis das Betriebssystem endlich für Privatkunden erhältlich ist. Ende 2010 sollen die ersten Geräte mit der Business-Edition auf den Markt kommen, erst 2011 soll dann eine Multimedia-Version mit HD-Wiedergabe und TV-Streaming für den Privatkundenmarkt folgen. Das enorm späte Erscheinen könnte Windows Mobile 7 weit hinter die Konkurrenz zurückwerfen. Android und das iPhone trumpfen jetzt schon groß auf, Samsungs Bada soll auch bald mit ersten Geräten auf den Markt kommen. Und noch ein Gerücht macht stutzig: Demnach soll Windows Mobile 7 keine alternativen Benutzeroberflächen (GUIs) zulassen, sondern nur eine einheitliche Oberfläche bereitstellen.
Kann dies wirklich der Fall sein? Denn wäre dem so, dürften viele Hersteller zu Systemen wie Android wechseln, die es erlauben, eigene Benutzeroberflächen zu implementieren. Auch HTC – der bislang treueste Anbieter von Windows-Mobile-Handys – verwendet mit TouchFLO eine eigene GUI. Ob eine solche Einschränkung dem System gut täte?